Beratung für den Mittelstand · Hamburg & Norddeutschland
Digitalisierung gelingt, wenn jemand das Geschäft versteht.
Ich bin Martin Pachert. Drei Jahrzehnte habe ich im Enterprise-IT-Vertrieb
gearbeitet und Teams geführt, bei EMC² und Dell Technologies. Heute helfe ich
mittelständischen Unternehmen auf vier Feldern: Digitalisierung & KI,
Vertrieb, Führung und Menschen. Pragmatisch, messbar und ohne
Technik-Theater.
Technologie schafft Möglichkeiten. Menschen machen daraus Ergebnisse.
Sie scheitern an unklaren Prozessen und an Menschen, die nicht mitgenommen
werden. Deshalb verbinde ich beides: Digitalisierung auf der einen Seite,
menschliche Begleitung auf der anderen. Genau an dieser Schnittstelle
setze ich an.
Prozesse verstehen
Aus hunderten Kundenprojekten weiß ich, wie Abläufe in Vertrieb,
Einkauf und Verwaltung wirklich funktionieren, und wo sie Zeit und Geld
kosten.
Menschen mitnehmen
Fast zwei Jahrzehnte Führungspraxis, zuletzt als Geschäftsstellenleiter
mit bis zu 120 Mitarbeitenden über alle Funktionen. Veränderung gelingt
nur mit dem Team, nicht gegen es.
Technologie einordnen
Von Storage über Cloud bis KI: Ich bewerte Werkzeuge nach ihrem
Nutzen fürs Geschäft, nicht nach dem, was gerade Mode ist.
So arbeite ich
Vier Schritte, keine Umwege.
Keine Foliengebirge, keine Dauerberatung: Wir starten klein, liefern
schnell ein sichtbares Ergebnis und entscheiden dann gemeinsam über den
nächsten Schritt.
Historie
Eine Linie, die weitergeht.
Vom Kaufmann im Großhandel zum Enterprise-Vertriebsleiter, und von dort
zur Digitalisierung. Jede Station baut auf der vorherigen auf.
Seit 2026
Digitalisierungsmanager
Zertifizierte Weiterbildung (DEKRA / AZAV) · KI & Prozessautomatisierung
Vertiefung in Geschäftsprozessanalyse, No-Code-Automatisierung,
KI-Werkzeuge, Chatbots und Dokumenten-KI sowie EU AI Act. Abschluss mit
Praxis-Portfolio und fünf anerkannten Zertifikaten.
2017 – 2025
Senior District Sales Manager Enterprise
Dell Technologies · Hamburg
Leitung des Standorts Hamburg mit bis zu 120 Mitarbeitenden und voller
P&L-Verantwortung, über alle Funktionen hinweg: Sales, Presales,
Service & Support, Consulting, Lösungsentwicklung, Administration
und Frontoffice. Führung einer Enterprise-Vertriebsorganisation mit
etwa 200 Mio. USD Jahresumsatz, Delegierter der Geschäftsführung,
Verhandlungsführung bei Abschlüssen bis über 50 Mio. USD.
2011 – 2017
Senior District Sales Manager Mid-Market
EMC² Deutschland GmbH · Hamburg
Offizielle Übernahme der Geschäftsstellenleitung, nach faktischer
Führungsverantwortung bereits seit 2006. Verdopplung des Regionsumsatzes
von 20 auf 40 Mio. USD, Aufbau neuer Geschäftseinheiten in Berlin und
Hannover, durchgehend zweistelliges Wachstum.
2000 – 2011
Account Manager bis Senior Account Manager
EMC² Deutschland GmbH · Hamburg
Aufbau des Mittelstandsgeschäfts in Norddeutschland: von 60 auf 125
betreute Kunden, Partnernetzwerk mit VARs und Systemintegratoren,
konsequente Übererfüllung der Ziele.
Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann, erste
Führungsverantwortung als Teamleiter Inside Sales mit 28 Mitarbeitenden,
Studium an der Wirtschaftsakademie Kiel.
Geprägt bei Dell Technologies und
EMC² · Deutschlandweit tätig für Enterprise- und
Mittelstandskunden sowie im Partnervertrieb
Beratungsfelder
Digitalisierung ist der Anfang, nicht das Ende.
Als Digitalisierungsmanager bringe ich Unternehmen technologisch voran.
Als Vertriebs- und Führungspraktiker sorge ich dafür, dass daraus
Umsatz, klare Abläufe und starke Teams werden. Vier Felder, ein Ziel:
ein leistungsfähigerer Mittelstand.
Abläufe sichtbar machen, Schwachstellen finden und Verbesserungen priorisieren, verständlich für alle Beteiligten.
KI im Arbeitsalltag
ChatGPT, Copilot und weitere KI-Werkzeuge dort einsetzen, wo sie messbar Zeit sparen.
Automatisierung ohne Code
Wiederkehrende Abläufe mit No-Code-Werkzeugen automatisieren, schnell umgesetzt und im Team wartbar.
Chatbots & Dokumenten-KI
Eigene Chatbots aufbauen und KI für die automatische Verarbeitung von Dokumenten nutzen.
Daten auswerten & präsentieren
Kennzahlen mit Excel, Metabase und Dashboards aufbereiten, damit Entscheidungen auf Fakten beruhen.
Digitalisierungsprojekte steuern
Projekte planen, Beteiligte einbinden und Ergebnisse liefern, gestützt auf jahrelange Führungspraxis.
EU AI Act & KI-Regulierung
KI rechtssicher einführen: Sachkundenachweis nach Art. 4 KI-VO und Blick für das, was erlaubt und sinnvoll ist.
02Vertrieb & Wachstum
Dreißig Jahre Vertriebspraxis, kondensiert in Methoden, die messbar wirken.
MEDDPICC: Deals sauber qualifizieren
Verkaufschancen ehrlich bewerten statt Hoffnung verkaufen: acht Fragen, die zeigen, ob ein Abschluss wirklich kommt.
Operational Excellence im Vertrieb
Sich selbst führen wie ein Profi: saubere CRM-Arbeit, klare Wochenstruktur und ein Forecast, auf den Verlass ist.
Vertrieb & Stakeholder-Management
Drei Jahrzehnte Erfahrung darin, Entscheider zu überzeugen, vom Fachbereich bis zur Geschäftsführung.
03Führung & Organisation
Wenn Führung fehlt oder Strukturen wackeln: erfahrene Verstärkung auf Zeit.
Interim-Geschäftsstellenleitung
Führung auf Zeit, wenn eine Vakanz entsteht: P&L, Team und
Kunden in erfahrenen Händen, bis die Nachfolge steht.
04Menschen & Entwicklung
Die richtigen Leute finden und schnell wirksam machen.
Precision Hiring
Präzise einstellen statt Bauchgefühl: klare Anforderungsprofile, strukturierte Interviews und datengestützte Auswahl, fundiert durch fast zwei Jahrzehnte Einstellungspraxis als Führungskraft.
Teams entwickeln & onboarden
Neue Mitarbeitende schnell wirksam machen: kompetenzbasierte Entwicklungspläne und Coaching, ausgezeichnet mit dem Top People Manager Award.
Vertriebscoaching & Mitarbeitergespräche
Einzelcoaching für Führungskräfte und Vertriebsmitarbeiter: echte
Gespräche vorbereiten, Feedback trainieren, mit GROW coachen. Auf
Basis meines eigenen Trainingsbaukastens.
Portfolio
Ausgewählte Arbeiten.
Keine Theorie: Diese Programme habe ich selbst entwickelt und in der
Praxis eingesetzt. Details und Einblicke gerne im persönlichen Gespräch.
Interaktive Demo
Vertretungs-Finder: Ausfall im Vertrieb in Minuten lösen
Der Key-Account-Manager meldet sich krank, um 14 Uhr steht das
Jahresgespräch beim wichtigsten Kunden. Statt Telefonkette und
Kalender-Pingpong prüft eine Automatisierung in Sekunden, wer
übernehmen kann: Kundenhistorie aus dem CRM, Branchenkenntnis,
Pipeline-Auslastung und Anfahrt. Probieren Sie es aus, direkt hier
auf der Seite.
Modulares Trainingsprogramm für Führungskräfte: acht Bausteine von
Feedback über schwierige Situationen bis GROW-Coaching, in drei
Formaten vom halben Tag bis zum Zweitageskurs mit Transferphase. Dazu
1:1-Coaching in zwei Varianten, für Führungskräfte und für
Vertriebsmitarbeiter. Über eine Anpassungsschicht ist der Baukasten in
rund 30 Minuten auf jedes Unternehmen eingestellt.
8 Module · 5 Formate · Werkzeugkarten für die Praxis
In Arbeit · ab November 2026
KI-Praxisprojekt aus der Weiterbildung
Das Abschlussprojekt der Digitalisierungsmanager-Ausbildung: ein
dokumentierter Automatisierungs-Use-Case für den Mittelstand, von der
Prozessaufnahme bis zur laufenden Lösung. Erscheint hier, sobald es
fertig ist.
Aus dem Berufsleben: 8× President's Club für
Übererfüllung der Jahresziele, Top People Manager Award, Top Total
Customer Experience Award. Executive- und Director-Programme an der IMD
Business School Lausanne und der Cranfield School of Management.
Kontakt
Lassen Sie uns über Ihre Prozesse sprechen.
Der einfachste Einstieg: ein kostenloses Erstgespräch von 30 Minuten,
telefonisch oder vor Ort. Wählen Sie direkt einen Termin, der Ihnen
passt — Sie erhalten sofort eine Bestätigung per E-Mail und einen
Tag vorher eine Erinnerung. Danach wissen Sie, ob und wie ich helfen
kann, ohne Verpflichtung. Erreichbar im Raum Hamburg, Neumünster und
ganz Norddeutschland, remote bundesweit.
Ein Maschinenbauer braucht zehn Tage vom Kundenanruf bis zum Angebot. Zu lange, Kunden springen ab. So sieht der Weg zur Lösung aus:
Zuerst zeichnen wir gemeinsam auf, wie der Ablauf heute wirklich läuft. Dabei sieht jeder sofort: Zwei Stationen sind überflüssig, an einer Stelle wartet das Angebot tagelang auf eine Unterschrift. Dann gestalten wir den Ablauf neu, so wie in der unteren Reihe.
Kurz erklärt: BPMN 2.0
BPMN ist eine genormte Bildsprache für Abläufe, ähnlich wie Verkehrszeichen: Kästchen sind Arbeitsschritte, Pfeile zeigen die Reihenfolge, Rauten sind Entscheidungen. Der Vorteil: Vom Azubi bis zur Geschäftsführung liest jeder dasselbe Bild und redet über denselben Ablauf.
Typische Werkzeuge: BPMN 2.0, Prozesslandkarte
KI im Arbeitsalltag
Der Vertriebsinnendienst eines Großhändlers beantwortet jeden Tag dutzende ähnliche Kundenanfragen. Das kostet rund zwei Stunden täglich. So hilft KI:
Wichtig ist der dritte Schritt: Die KI schreibt vor, aber der Mensch entscheidet. Nichts geht ungeprüft raus. Das Team spart Zeit bei den Routinefällen und hat mehr davon für die kniffligen Anfragen, bei denen es auf Erfahrung ankommt.
Kurz erklärt: KI-Assistent (ChatGPT, Copilot)
Ein KI-Assistent ist ein Programm, dem man in normaler Sprache Aufgaben gibt, etwa: Beantworte diese Kundenfrage freundlich und nenne die Lieferzeit. Er formuliert in Sekunden einen Vorschlag. Man kann ihn sich wie einen sehr schnellen Praktikanten vorstellen, der nie müde wird, aber Kontrolle braucht.
Typische Werkzeuge: ChatGPT, Microsoft Copilot, Claude
Automatisierung ohne Code
Bei einem Großhändler kommen Bestellungen per E-Mail an und werden von Hand ins Warenwirtschaftssystem übertragen. Das dauert und produziert Tippfehler. So läuft es automatisch:
Der gesamte Ablauf läuft von allein, rund um die Uhr. Der Mitarbeiter, der bisher abgetippt hat, prüft nur noch Sonderfälle. Aufgebaut ist so eine Automatisierung oft in wenigen Tagen, und das Team kann sie später selbst anpassen.
Kurz erklärt: n8n (No-Code-Werkzeug)
n8n ist ein Baukasten, der Programme miteinander verbindet, nach dem Prinzip: Wenn dies passiert, dann tue das. Wenn eine Bestellmail ankommt, dann trage sie ins System ein. Zusammengeklickt wird das mit der Maus, Baustein für Baustein. Programmieren muss dafür niemand, deshalb No-Code, also ohne Programmcode.
Typische Werkzeuge: n8n, Make, Power Automate
Chatbots & Dokumenten-KI
Ein Servicebetrieb bekommt täglich Anrufe zu Lieferzeiten und Rechnungskopien, auch abends und am Wochenende. So entlastet ein Chatbot das Team:
Der Chatbot beantwortet die immer gleichen Fragen sofort und rund um die Uhr. Alles, was er nicht sicher weiß, gibt er an einen Menschen weiter, samt bisherigem Gesprächsverlauf. Zusätzlich kann eine Dokumenten-KI eingehende Lieferscheine und Rechnungen automatisch auslesen, statt dass jemand sie abtippt.
Kurz erklärt: Chatbot & Dokumenten-KI
Ein Chatbot ist ein digitaler Ansprechpartner auf der Webseite, der Fragen in normaler Sprache beantwortet, gefüttert mit dem Wissen des Unternehmens: Preise, Lieferzeiten, Öffnungszeiten. Eine Dokumenten-KI ist ein Programm, das Papiere lesen kann: Es erkennt auf einem Lieferschein automatisch Absender, Datum und Positionen.
Der Monatsbericht für die Geschäftsführung kostet die Assistenz bisher zwei Tage Zusammenkopieren aus verschiedenen Programmen. So geht es automatisch:
Das Dashboard verbindet sich einmalig mit den vorhandenen Programmen wie Warenwirtschaft, Buchhaltung und CRM und aktualisiert sich dann von selbst. Umsatz, Auftragsbestand und Reklamationen sind jederzeit aktuell sichtbar, auf dem Rechner wie auf dem Handy. Der Zwei-Tage-Bericht entfällt komplett.
Kurz erklärt: Dashboard (z. B. Metabase)
Ein Dashboard ist eine Übersichtsseite mit den wichtigsten Zahlen des Unternehmens, dargestellt als Diagramme und Ampeln, ähnlich dem Armaturenbrett im Auto. Metabase ist ein kostenloses Programm dafür, das aus Tabellen automatisch solche Schaubilder erzeugt.
Typische Werkzeuge: Excel, Metabase
Digitalisierungsprojekte steuern
Ein Handwerksbetrieb will die Papier-Auftragsmappe durch eine digitale Lösung ersetzen. Damit das nicht im Chaos endet, läuft das Projekt in klaren Etappen:
Der wichtigste Baustein ist das Pilotteam: Zwei, drei Leute aus der Werkstatt testen die Lösung zuerst und verbessern sie mit. Wenn die eigenen Kollegen sagen, dass es funktioniert, zieht der Rest mit. Vorgaben von oben scheitern, Mitmachen trägt.
Kurz erklärt: Pilotprojekt
Ein Pilotprojekt heißt: erst im Kleinen ausprobieren, dann für alle einführen. Fehler werden früh entdeckt, solange sie noch günstig zu beheben sind, und die Testgruppe wird zum besten Fürsprecher der neuen Lösung.
In vielen Betrieben nutzen Mitarbeitende längst ChatGPT und Co., nur weiß es niemand genau. Seit 2025 verlangt das Gesetz hier Ordnung. Der Weg dahin ist einfach:
Zuerst schaffen wir Überblick: Welche KI-Werkzeuge sind im Einsatz, und wofür? Dann bekommt das Team eine kurze, verständliche Schulung, das erfüllt die gesetzliche Kompetenzpflicht. Zum Schluss eine Richtlinie auf einer Seite: was erlaubt ist, was nicht, und welche Daten die KI nie sehen darf.
Kurz erklärt: EU AI Act (Artikel 4)
Der EU AI Act ist das europäische KI-Gesetz. Artikel 4 verlangt, dass Beschäftigte, die KI nutzen, dafür geschult sind, vergleichbar mit einer Unterweisung im Arbeitsschutz. Das gilt auch für kleine Unternehmen. Wer das sauber dokumentiert, ist auf der sicheren Seite, ganz ohne Bürokratie-Monster.
Der Vertrieb wünscht sich ein CRM-System, die Werkstatt digitale Laufkarten, das Budget reicht nur für eines. So kommt man zu einer Entscheidung, die alle mittragen:
Beide Vorhaben werden nach denselben Fragen bewertet: Was bringt es, was kostet es, wie schnell wirkt es? Das Ergebnis steht für alle sichtbar auf einer Seite. Wer im Bewertungsprozess dabei war, akzeptiert auch eine Entscheidung gegen den eigenen Wunsch, weil der Weg dorthin fair war.
Kurz erklärt: Nutzwertanalyse
Eine Nutzwertanalyse ist eine einfache Vergleichstabelle: Kriterien untereinander, Vorhaben nebeneinander, Punkte vergeben, zusammenzählen. Sie ersetzt das Prinzip, dass der Lauteste gewinnt, durch ein nachvollziehbares Ergebnis.
Die letzte Vertriebseinstellung ging schief, ein teurer Fehlgriff nach Bauchgefühl. Für die Neubesetzung gehen wir strukturiert vor:
Zuerst wird schriftlich festgelegt, was die Person wirklich können muss. Alle Kandidaten bekommen dieselben Fragen und werden mit demselben Bewertungsbogen benotet, so werden sie vergleichbar. Eine kleine Arbeitsprobe, etwa ein simuliertes Kundengespräch, zeigt mehr als jeder Lebenslauf.
Kurz erklärt: Strukturiertes Interview
Strukturiert heißt: gleiche Fragen, gleiche Reihenfolge, gleicher Bewertungsbogen für jeden Bewerber. Die Forschung ist hier eindeutig: Dieses Vorgehen sagt den späteren Berufserfolg deutlich besser voraus als das freie Gespräch nach Sympathie.
Neue Vertriebsmitarbeiter brauchen bisher sechs Monate bis zum ersten eigenen Abschluss. Mit einem klaren Fahrplan geht es doppelt so schnell:
Jede Phase hat feste Meilensteine, einen erfahrenen Tandempartner und ein kurzes wöchentliches Gespräch. Der neue Kollege weiß jeden Tag, was von ihm erwartet wird, und die Führungskraft merkt früh, wo es hakt, statt nach sechs Monaten überrascht zu werden.
Kurz erklärt: 90-Tage-Plan
Ein 90-Tage-Plan ist ein Einarbeitungsfahrplan in drei Etappen: erst zuschauen und lernen, dann begleitet arbeiten, dann eigenständig. Klingt banal, wird aber in den meisten Betrieben nicht gemacht, und genau dort gehen neue Mitarbeiter verloren.
Ein Vertriebsmitarbeiter verbringt oft mehr Zeit mit Suchen, Abstimmen und Nacharbeiten als mit Verkaufen. Kundeninfos stecken in Mails, Zetteln und im Kopf. So sieht der Unterschied aus:
Der Kern ist Selbstführung: eine feste Wochenstruktur mit geschützten Zeitblöcken für Akquise, jede Kundeninfo sofort ins CRM statt auf den Zettel, und ein kurzer Pipeline-Blick am Freitag. Das klingt unspektakulär, ist aber genau das, was Top-Verkäufer von durchschnittlichen unterscheidet. Ich habe damit Teams trainiert, deren Forecast-Genauigkeit vorher Glückssache war.
Kurz erklärt: CRM (Salesforce, HubSpot)
Ein CRM ist das digitale Kundengedächtnis des Unternehmens: Wer wurde wann angerufen, was wurde besprochen, welches Angebot liegt draußen? Salesforce und HubSpot sind die bekanntesten Programme dafür. Entscheidend ist: Ein CRM ist nur so gut wie seine Pflege. Steht nichts drin, weiß das Unternehmen nichts, egal wie teuer die Software war.
Die Pipeline ist voller Chancen, doch am Quartalsende platzen die Deals, und keiner weiß so recht, warum. MEDDPICC ist eine Checkliste mit acht Fragen, die genau das verhindert:
Jede Verkaufschance wird gegen diese acht Punkte geprüft: Kennen wir den messbaren Nutzen für den Kunden? Wer entscheidet wirklich über das Budget? Haben wir intern einen Fürsprecher? Was fehlt, wird sofort sichtbar, und zwar bevor Wochen an Arbeit in einen Deal fließen, der nie kommen wollte. Der Forecast wird ehrlich, und das Team konzentriert sich auf die Chancen mit echter Substanz. Ich habe mit dieser Methodik Enterprise-Abschlüsse im zweistelligen Millionenbereich geführt.
Kurz erklärt: MEDDPICC
MEDDPICC ist eine bewährte Checkliste aus dem Großkundenvertrieb, jeder Buchstabe steht für eine Frage, die vor dem Abschluss beantwortet sein muss. Man kann es sich vorstellen wie die Checkliste eines Piloten vor dem Start: Erst wenn alle Punkte abgehakt sind, hebt der Deal ab. Fehlt ein Punkt, weiß der Verkäufer genau, woran er als Nächstes arbeiten muss.
Der Standort- oder Vertriebsleiter geht, und die Suche nach einem Nachfolger dauert erfahrungsgemäß sechs bis neun Monate. So lange darf ein Standort nicht führungslos treiben:
Ich übernehme auf Zeit: Verantwortung für Ergebnis, Team und Kundenbeziehungen, mit klaren Prioritäten für die ersten hundert Tage. Das Fundament dafür sind fast zwei Jahrzehnte Geschäftsstellenleitung mit bis zu 120 Mitarbeitenden über alle Funktionen, von Sales über Service bis Administration. Am Ende steht eine geordnete Übergabe an die neue Führungskraft, inklusive Einarbeitung.
Kurz erklärt: Interim Management
Interim Management heißt Führung auf Zeit: Eine erfahrene Führungskraft wird für einige Monate ins Unternehmen geholt, statt fest angestellt zu werden. Das Unternehmen bekommt sofort Erfahrung ohne langes Auswahlverfahren, und die Zusammenarbeit endet planbar, sobald die Lücke geschlossen ist.
Typische Werkzeuge: 100-Tage-Plan, P&L-Review, Team- und Kundengespräche
Vertriebscoaching & Mitarbeitergespräche
Ein Vertriebsleiter schiebt das Jahresgespräch mit seinem schwierigsten Mitarbeiter seit Wochen vor sich her. Ein Vertriebsmitarbeiter geht in sein Zielgespräch und kommt mit Rechtfertigungen statt Argumenten heraus. Beides ist trainierbar:
Im Einzelcoaching arbeiten wir an echten, anstehenden Gesprächen, nicht an Rollenspielen aus dem Lehrbuch. Grundlage ist mein eigener Trainingsbaukasten mit acht Modulen, von Feedback über schwierige Situationen bis zur Gesprächsstruktur, den ich als Führungskraft über Jahre entwickelt und eingesetzt habe. Werkzeugkarten zum Mitnehmen sorgen dafür, dass das Gelernte im nächsten Gespräch wirklich zur Hand ist.
Kurz erklärt: GROW
GROW ist ein einfacher Gesprächsfahrplan in vier Schritten: Ziel klären (Goal), Ist-Lage ehrlich ansehen (Reality), Möglichkeiten sammeln (Options) und den nächsten Schritt verbindlich machen (Will). Statt Ratschläge zu erteilen, stellt die Führungskraft Fragen, und der Mitarbeiter entwickelt die Lösung selbst. Das trägt weiter als jede Anweisung.
Typische Werkzeuge: GROW, Werkzeugkarten, Fallarbeit an echten Gesprächen
Vertretungs-Finder: Ausfall im Vertrieb in Minuten lösen
Montag, 7:40 Uhr: Krankmeldung im Vertriebsteam. Der Termin
beim Kunden bleibt. Wer kennt den Kunden, wer hat Kapazität, wer schafft die
Anfahrt? Diese Fragen kosten heute einen halben Vormittag am Telefon, dabei
liegen alle Antworten längst im CRM, im Forecast und im Kalender. Sie sind
nur nicht verbunden. Wählen Sie einen Ausfall und lassen Sie die
Matching-Logik prüfen:
Beispieldaten, frei erfunden. Die Mechanik entspricht einem
realen Aufbau: CRM-Export und Kalenderdaten werden per No-Code-Automatisierung
verbunden, die Entscheidung trifft weiterhin die Führungskraft.
Die Logik prüft vier Kriterien, die eine erfahrene
Vertriebsleitung sonst im Kopf durchgeht: Kundenhistorie (wer war laut CRM
schon im Account aktiv?), Branchenkenntnis, aktuelle Pipeline-Auslastung und
Anfahrt zum Kundenstandort. Das Ergebnis ist ein Vorschlag mit Begründung,
kein Automatismus: Freigeben muss ein Mensch. Genau so habe ich als
Geschäftsstellenleiter Vertretungen organisiert, nur eben telefonisch. Heute
baue ich die Telefonkette in einen Workflow um.
Kurz erklärt: Matching-Logik
Eine Matching-Logik vergleicht automatisch Anforderungen mit
Möglichkeiten, wie eine Vertriebsleitung, die im Kopf durchgeht, wer für
den Termin infrage kommt. Der Unterschied: Die Software prüft alle
Kandidaten gleichzeitig, vergisst kein Kriterium und ist nach zwei
Sekunden fertig. Das Prinzip funktioniert überall, wo Ausfälle oder
Engpässe besetzt werden müssen, vom Vertriebsgebiet über die Schicht in
der Produktion bis zum Servicetechniker.
Angaben gemäß § 5 DDG
Martin Pachert Marderweg 15 24539 Neumünster Deutschland
Kontakt Telefon: +49 171 3101006
E-Mail: MPkiAgent@pm.me
Verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV
Martin Pachert, Anschrift wie oben
Umsatzsteuer
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer wird nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit ergänzt.
Marken und Methoden
Auf dieser Website werden Methoden, Standards und Produkte genannt, um
meine Leistungen zu beschreiben, unter anderem MEDDPICC, das GROW-Modell,
BPMN 2.0 sowie Softwarenamen wie Salesforce, HubSpot und n8n. Die
jeweiligen Zeichen und Rechte stehen ihren Inhabern zu; die Nennung
erfolgt ausschließlich beschreibend im Sinne des § 23 MarkenG. Eine
geschäftliche Verbindung zu diesen Anbietern, eine Autorisierung oder
eine Zertifizierung durch sie besteht nicht, soweit nicht ausdrücklich
anders angegeben. Die im Abschnitt „Zertifikate" genannten Nachweise
wurden von den jeweiligen Stellen an mich persönlich ausgestellt.
EU-Streitschlichtung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung
bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Ich bin nicht bereit oder
verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer
Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Datenschutzerklärung
Verantwortlicher
Martin Pachert, Marderweg 15, 24539 Neumünster, E-Mail: MPkiAgent@pm.me
Hosting und Server-Logdateien
Beim Aufruf dieser Website verarbeitet der Hostinganbieter automatisch
technische Zugriffsdaten (z. B. IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene
Seite, Browsertyp), soweit dies für die Auslieferung der Website technisch
erforderlich ist (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Eine Zusammenführung mit
anderen Daten findet nicht statt. Diese Website wird gehostet bei:
INWX GmbH,
Prinzessinnenstr. 30, 10969 Berlin, Deutschland (Serverstandort Deutschland). Mit dem Anbieter besteht ein Vertrag
zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
Schriftarten
Die verwendeten Schriftarten sind vollständig in diese Website eingebettet
und werden ausschließlich vom Server dieser Website ausgeliefert. Es wird
keine Verbindung zu Servern Dritter (insbesondere nicht zu Google Fonts)
aufgebaut; es werden dabei keine Daten an Dritte übermittelt.
Terminbuchung (meetergo)
Für die Online-Terminbuchung verlinke ich auf die Buchungsseite des
Anbieters meetergo GmbH (Serverstandort Deutschland). Auf dieser Website
selbst wird dabei kein Code des Anbieters eingebunden und es werden keine
Daten an ihn übertragen. Erst wenn Sie auf der Buchungsseite einen Termin
buchen, verarbeitet meetergo die von Ihnen dort eingegebenen Daten (Name,
E-Mail-Adresse, ggf. Telefonnummer, Terminwunsch) zur Durchführung der
Terminvereinbarung einschließlich Bestätigungs- und Erinnerungs-E-Mails
(Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Details finden Sie in der
Datenschutzerklärung von meetergo.
Kontaktaufnahme
Wenn Sie mir per E-Mail oder Telefon Anfragen zukommen lassen, werden Ihre
Angaben zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von
Anschlussfragen gespeichert (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Diese Daten gebe
ich nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.
Ihre Rechte
Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung
der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit sowie Widerspruch (Art. 15–21
DSGVO) und das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, in
Schleswig-Holstein: Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz (ULD),
Kiel.
Keine Cookies, kein Tracking
Diese Website setzt keine Cookies und verwendet keine Analyse- oder
Tracking-Dienste.